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Herbst 2018: Wir stellen fest, die Welt ist reif für einen neuen Literaturpreis


Also, das war so. Es begann mit einem luftbeschwipsten Telefongespräch zu zweit: Etwas muss sich ändern. So, wie es bisher immer läuft, dreht sich alles im Kreis. Die literarische Welt stagniert: So hat es keinen Sinn mehr. Alles: ALLES muss anders werden. Und zwar jetzt. Also, fangen wir an. Und „wir“ heißt wir.

 Weiter ging es zu dritt. Eine Initiative musste geboren, ein Projekt ins Leben gerufen werden. Es soll die literarischen Ströme umlenken, das heißt, es soll das Interesse für anderes wecken. Den Blick über den Tellerrand lenken und das Sichtfeld über den eigenen Horizont hinaus erweitern. Und dabei muss alles anders sein. Ein Event, ein Projekt, ein Preis. In drei Sparten. Aber das Kind brauchte auch einen Namen. „Wortrandale“, rief Michael Krause in den Raum. Michael, Organisationstalent und Antriebskraft, Zugpferd und Steuermann, Feuerkopf und erster Wortrandalist der Weltgeschichte. Ja, das war es. Wortrandale.

 Gitta Mikati war sofort begeistert. Wortrandale in Berlin. Gitta, Autorin von seltener Klasse, bekannt durch ihren Roman „Berlin Beirut – eine Lüge zu viel“, Wortgärtnerin und Wachstumsförderin, die erste Wortrandaleurin der Welt. Klaus Berndl widersprach. Natürlich, wieder einmal. Ruft Wortrandale nicht nur Krach hervor? Klaus, Wortfuchser, der jeden Vokal dreimal umdreht, bevor er ihn hinschreibt, Entdecker von Geranien im antiken Rom und Wortakrobat. Nein, sagte Gitta: Wortrandale ist genau das Richtige für Berlin. Also, wir stellen fest: Die Welt ist reif für Wortrandale.

Thema: Wenn im Norden das Licht schmilzt

Details zur Ausschreibung, Preisen, Jurymitgliedern - eines davon bin (natürlich) ich - findet ihr auf 

www.wortrandale.de